“Kein Band hält so fest wie dieses”
- Otto von Bismarck
P o r t r a i t
Unser Selbstverständnis
Unsere Prinzipien
So wie jedes Individuum hat auch die Burschenschaft  Ascania als Kollektiv ihre Prinzipien. Prinzipien, die sich  seit über 90 Jahren des Bestehens bewährt und somit  ihre Gültigkeit bewiesen haben. Schließlich sind diese  Prinzipien nicht nur das, was uns ausmacht, sondern vor  allem das, was uns Einzigartigkeit verleiht. Kölns älteste nichtschlagende Burschenschaft Seit unserer Gründung lehnen wir das studentische Fechten  und die Mensur, die vielfach mit dem Begriff ›Burschenschaft‹ verbunden wird, aus Prinzip ab. Dies macht die Ascania zur  ältesten nichtschlagenden Burschenschaft Kölns. Auch  schreiben wir unseren Mitgliedern keine Zugehörigkeit zu  einer bestimmten Konfession vor. Als farbentragende  Korporation legen wir anlässlich unserer Veranstaltungen das orange-silber-blaue Burschenband an. Unsere Bundesfarben stehen symbolisch für Licht (orange), Klarheit (silber) und  Treue (blau). Jedem Bundesbruder ist es dabei selbst  überlassen, wie er die Bedeutung mit Inhalt und Leben füllt. Ascania sei’s Panier: “Deutsch, frei und treu” Gleiches gilt für unseren sogenannten Wahlspruch. Hinter  den Schlagwörtern “Deutsch, frei und treu” steht kein  übersteigerter Nationalismus, aber ein Bekenntnis zu  Deutschland, zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung  und das Versprechen, einander die Treue zu halten. Wir  wollen uns unter der Beibehaltung und Achtung der  individuellen Persönlichkeit gegenseitig zu aufrechten,  selbstbewussten, weltaufgeschlossenen und bescheidenen  Menschen erziehen, während wir in Freundschaft eine  unvergessliche Studienzeit absolvieren. Fortführung der urburschenschaftlichen und verbindungsstudentischen Tradition Zum Kern unseres Bundeslebens gehört das Fortführen  studentischer Traditionen. Wir tragen beispielsweise Couleur, schlagen Kneipen, singen alte Studentenlieder und verwalten
uns basisdemokratisch. Insbesondere liegt uns das Fortführen  urburschenschaftlicher Prinzipien am Herzen. So verlangen wir  von unseren Mitgliedern ein Mindestmaß an politischem und  gesellschaftlichem Interesse, das im Zuge zahlreicher  Vortragsabende, Kulturveranstaltungen und privater Diskussionen zum Tragen kommt. Die Ascania selbst ist politisch neutral und  schreibt niemandem eine bestimmte Gesinnung vor. Lediglich  politisch extreme Positionen lehnen wir ab. Der Lebensbund Während der Zeit des Studiums werden in der Ascania oft enge  Freundschaften geschlossen. Freundschaften, die nicht nur die  Studienzeit überdauern, sondern ein Leben lang aufrechterhalten bleiben. Darüber hinaus ist die Idee des Lebensbundes, für das  Fortbestehen der Verbindung zu sorgen. Die Erlebnisse, die man  als Student gemacht hat, sollen auch den nachfolgenden  Generationen ermöglicht werden. Mit dem Eintritt in das  Berufsleben verlässt man die Aktivitas und wird Mitglied im  Altherren-Verband der Ascania. Die Unterstützung der Aktivitas,  der studentischen Mitglieder, durch die Altherrenschaft bildet  einen wichtigen Faktor im Leben der Ascania. Deshalb legt jeder  Ascane beim Eintritt in die Verbindung mit der Überreichung des  orange-silber-blauen Burschenbandes ein Gelöbnis ab, mit dem  er sich zu diesen Lebensbund bekennt.
“Die Gedanken sind frei”
- Volksmund
Unsere Geschichte
- Meilensteine -
Die Ascania kann auf eine nun schon mehr als neun  Jahrzehnte währende bewegte Geschichte zurückblicken. Sie beginnt mit dem Entstehen der Burschenschaft  Rheno-Asgardia am 28. Juli 1919, welches bis heute ihr  Gründungsdatum darstellt. Der ›Freundschaftsbund  deutscher Studenten an der Universität zu Köln – Ascania‹,  ihr Namensgeber, wurde hingegen erst im Folgejahr von Ex-  Marineoffizier Willy Stader gegründet. Die Ascania gewann  schnell an Zuwachs und wurde durch die Fusion mit der  Rheno-Asgardia noch stärker. Die ersten Jahre nach der  Gründung verliefen für die Ascania so gut, dass sie sich schon bald dazu entschloss, einem Dachverband beizutreten.  Dieses Bestreben ging von der Überlegung aus, den Ascanen  auch im Falle eines Studienortwechsels die Mitgliedschaft in  einer Studentenverbindung zu ermöglichen, die in ihren  Prinzipien denen der Ascania entsprach. Ein solcher  Dachverband wurde im Verband Deutscher Burschen (VDB)  gefunden, dem die Ascania 1922 erst als außerordentliches  und 1923 dann als ordentliches Mitglied beitrat. Im Zuge des  Beitritts benannte sie sich unter Beibehaltung der bisherigen Prinzipien von ›Freundschaftsbund‹ in ›Burschenschaft‹ um. Zwei Fusionen lassen die Ascania in den Vorkriegsjahren gedeihen 1924 gründete sich die Freie Kölner Burschenschaft  Karolingia und trat 1931 dem VDB bei, mit dessen  Mitgliedsverbindungen sie schon seit 1928 in Kontakt  gestanden hatte. Allerdings erfolgte der Beitritt unter der  Prämisse, dass die Karolinigia schon bald mit einem der  anderen Kölner VDB-Bünde – der Burschenschaft Baldur  oder der Burschenschaft Ascania – fusionieren würde. Vor die Wahl gestellt, entschied sich die Karolingia für die Aufnahme  von Fusionsverhandlungen mit der Ascania, in der sie bereits  im Sommer 1931 aufging. Auch mit der Hilfe der zwei  Fusionen in den Anfangsjahren gelang es der Ascania, in der  Vorkriegszeit zu einer deutschlandweit angesehenen  Verbindung zu avancieren. Im Zuge der Gleichschaltung muss sich die Ascania auflösen Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 erfuhr das stetige Wachstum der Ascania ein abruptes Ende. Das  Gleichschaltungsbestreben der NSDAP wirkte sich auch auf  studentische Vereinigungen aus, die fortan im  nationalsozialistischen deutschen Studentenbund (NSDStB)  zusammengefasst werden sollten. Um das zwangsläufige  Aufgehen im NSDStB zu verhindern und einer  Zwangsenteignung zu entgehen, löste sich die Ascania im  Wintersemester 1933/34 auf. Obwohl der einige Jahre später  ausbrechende Zweite Weltkrieg viele Ascanen an die  unzähligen Kriegsschauplätze in ganz Europa zitierte, brach  der Kontakt untereinander durch  regen Briefwechsel niemals gänzlich ab. Die Fusion mit der Rhenania bringt der Ascania eine neue Aktivitas Bereits vier Jahre nach dem Krieg versammelten sich 31 Alte  Herren der Ascania zu einer Wiedersehenskneipe und  fassten den Entschluss, die Ascania neu aufleben zu lassen.  Allerdings wollte man keine neue Aktivitas gründen, sondern  eine bestehende Aktivitas ohne Altherrenschaft finden, die  sich der Ascania anschließen sollte. Nach einigen Jahren des  vergeblichen Suchens wurde die Ascania schließlich bei der  Studentischen Verbindung Rhenania fündig, die der Ascania  größtenteils in ihren Prinzipien entsprach. Auch auf  persönlicher Ebene verstanden sich Ascanen und Rhenanen  sehr gut, sodass es bereits im Juni 1953 zu einer Fusion der  Altherrenschaft der Ascania und der Aktivitas der Rhenania  kommt, die das Fortbestehen der Ascania nach der  temporären Auflösung sicherte. Untermauert wurde die  neugewonnene Stärke auch durch die Gründung eines  Hausbauvereins sowie durch die Fertigstellung des  Ascanenhauses in der Zülpicher Straße 35 im Oktober 1968.  Auch trat die Ascania wieder Dachverbänden bei: zunächst  dem erneut gegründeten VDB, anschließend dem Deutschen  Burschenring (DBR) und danach dem Deutschen  Wissenschafter-Verband (DWV). Allerdings konnte keiner der  genannten Dachverbände die Erwartungen im Sinne eines  aktiven Zusammenschlusses mehrerer Verbindungen  erfüllen, sodass die Ascania seit 1971 wieder verbandsfrei ist.  Doch auch ohne Dachverband entwickelte sich die Ascania  stetig und kann heute zuversichtlich ihrem hundertjährigen  Bestehen entgegenblicken.  
28. Juli 1919
Gründung der Burschenschaft Rheno-Asgardia
1971
Die Ascania tritt aus dem eher inaktiven DWV aus. Seither ist sie dachverbandsfrei.
Wir verstehen die Burschenschaft Ascania vor allem als  Freundschaftsbund. Wir wollen  gemeinsam eine unvergessliche  Studienzeit verleben, uns dabei  charakterlich weiterentwickeln  sowie unseren persönlichen  Horizont erweitern. Jeder aktive  Bundesbruder trägt mit seinem  Einsatz für die Ascania dazu bei,  dass unser Bund wächst und  gedeiht und auch den kommenden  Generationen noch das schenken  kann, was wir im Moment erfahren.  Da wir uns selbst verwalten, muss  auch jeder nach seinen Fähigkeiten  einen Teil zum Gemeinschaftsleben  beitragen. Dazu gehören die  Konzeption und Durchführung des  Semesterprogrammes genauso wie  die Selbstverwaltung im Hause. Zum Selbstverständnis eines Ascanen  gehört demnach ein gewisses Maß  an Verantwortungsbewusstsein und  
Disziplin. Wir wollen verbindungsstudentische Traditionen erhalten und pflegen.  Dabei geht es nicht darum, alte  Gepflogenheiten aus Zwang oder  falsch gewählten Motiven  
fortzusetzen, sondern eine Kultur zu erhalten, die uns über Generationen hinweg verbindet. Weiterhin ist es uns ein Anliegen, für unsere freiheitlich-demokratische  Grundordnung einzustehen und  
gemeinsam ein lebendiges  Demokratieverständnis zu  entwickeln. Dies zeigt sich nicht  allein dadurch, dass wir von Grund  auf basisdemokratisch organisiert  sind, sondern auch durch Vorträge  und Diskussionen, die uns helfen,  den eigenen Blick zu weiten und  tagespolitische Geschehnisse  kritisch zu hinterfragen. Zu guter Letzt tragen all diese Ziele  und Bestrebungen dazu bei,  Freundschaften und Erinnerungen  zu schaffen, die ein Leben lang  bestehen bleiben. Auch nach dem  Studienabschluss bleiben viele  unserer Alten Herren untereinander in Kontakt, selbst wenn sie viele  hundert Kilometer getrennt  voneinander leben. Wenn innerhalb der Ascania solche Freundschaften  entstehen, dann haben wir als Bund unseren Zweck erreicht.   
Mitglied werden
Dafür bieten wir: eine unvergessliche Studienzeit bleibende Erinnerungen Aktivitäten, die den eigenen Horizont erweitern die Chance auf lebenslange Freundschaften günstige Studentenzimmer in Uninähe Wenn die erste Begegnung eher offiziellen Charakter hat,  machen wir üblicherweise einen zweiten Termin aus, um uns  etwas ungezwungener kennenzulernen, etwa beim Grillen,  beim gemeinsamen Fußball schauen oder auch nur bei einem gemütlichen Bier. Über alles Weitere können wir persönlich  reden. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Sofern dir das Bild, das wir auf unserer Website von uns  zeichnen, gefällt, nimm einfach Kontakt mit uns auf!  Gerne lernen wir dich persönlich auf unserem Haus kennen  oder laden dich zu einer unserer Veranstaltungen ein. Daran  ist nichts Geheimnisvolles. Wir sind weder eine Sekte noch  ein esoterischer Zirkel. Oft merken beide Seiten nach einem  ersten Gespräch bereits, ob sie zueinander passen. Wir von  unserer Seite aus suchen Mitglieder, die bereit und gewillt sind, das Verbindungsleben  mitzugestalten und die Ascania in die Zukunft zu tragen, die Interesse an Politik und Gesellschaft haben, die hilfsbereit, diskussionsbereit und aufgeschlossen  sind, die männlicher Student in Köln sind oder es werden  wollen
Kontakt Burschenschaft Ascania zu Köln Zülpicher Straße 35 50674 Köln aktivitas(at)ascania.org Impressum
10. Dezember 1920
Gründung des Freundschaftsbundes Ascania an der Universität zu Köln
Herbst 1921
Die Burschenschaft Rheno-Asgardia und die Ascania fusionieren, wobei die Ascania ihren Namen beibehält.
15./16. Mai 1923
Der Freundschaftsbund Ascania wird in den Dachverband ‘Verband Deutscher Burschen’ (VDB) aufgenommen. Im Vorfeld muss sie sich dazu zunächst in ‘Burschenschaft’ umbenennen.
Sommer 1931
Die Burschenschaft Ascania fusioniert mit der Freien Kölner Burschenschaft Karolingia, wobei die Ascania ihren Namen beibehält.
Wintersemester 1933/34
Die Ascania kommt den nationalsozialistischen Gleichschaltungsbestrebungen zuvor und löst sich auf.
Kriegs- und Nachkriegsjahre
Während des zweiten Weltkrieges halten die Ascanen untereinander Kontakt. Nach dem Krieg machen sie sich auf die Suche nach einer neuen Aktivitas.
Kriegs- und Nachkriegsjahre
Sommersemester 1953
Durch die Bonner Burschenschaft Cheruskia wird die Ascania auf die Aktivitas der Studentischen Verbindung Rhenania aufmerksam, die als junge Verbindung noch über keine Altherrenschaft verfügt.
Ende Juni 1953
Ascanen und Rhenanen verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Nach einer gemeinsamen Kneipe fusionieren die beiden Bünde unter dem Namen der Ascania.
1957
Der VDB geht in den Deutschen Burschen-Ring (DBR) über. Auch die Ascania tritt dem DBR bei.
1960
Der Hausbauverein der Ascania gründet sich.
1962
Kauf des Grundstücks in der Zülpicher Straße 35. Die Grundsteinlegung für das Ascanenhaus erfolgt fünf Jahre später.
1964
Die Ascania verlässt den mittlerweile leblos gewordenen DBR.
Mitte 1960er
Anschluss an den Deutschen Wissenschafter- Verband (DWV).
Oktober 1968
Das Ascanenhaus wird fertiggestellt und kann bezogen werden.
map-embed.com
“Kein Band hält so fest wie dieses”
- Otto von Bismarck
P o r t r a i t
Unser Selbstverständnis
Unsere Prinzipien
So wie jedes Individuum hat auch die Burschenschaft  Ascania als Kollektiv ihre Prinzipien. Prinzipien, die sich  seit über 90 Jahren des Bestehens bewährt und somit  ihre Gültigkeit bewiesen haben. Schließlich sind diese  Prinzipien nicht nur das, was uns ausmacht, sondern vor  allem das, was uns Einzigartigkeit verleiht. Kölns älteste nichtschlagende Burschenschaft Seit unserer Gründung lehnen wir das studentische Fechten  und die Mensur, die vielfach mit dem Begriff ›Burschenschaft‹ verbunden wird, aus Prinzip ab. Dies macht die Ascania zur  ältesten nichtschlagenden Burschenschaft Kölns. Auch  schreiben wir unseren Mitgliedern keine Zugehörigkeit zu  einer bestimmten Konfession vor. Als farbentragende  Korporation legen wir anlässlich unserer Veranstaltungen das orange-silber-blaue Burschenband an. Unsere Bundesfarben stehen symbolisch für Licht (orange), Klarheit (silber) und  Treue (blau). Jedem Bundesbruder ist es dabei selbst  überlassen, wie er die Bedeutung mit Inhalt und Leben füllt. Ascania sei’s Panier: “Deutsch, frei und treu” Gleiches gilt für unseren sogenannten Wahlspruch. Hinter  den Schlagwörtern “Deutsch, frei und treu” steht kein  übersteigerter Nationalismus, aber ein Bekenntnis zu  Deutschland, zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung  und das Versprechen, einander die Treue zu halten. Wir  wollen uns unter der Beibehaltung und Achtung der  individuellen Persönlichkeit gegenseitig zu aufrechten,  selbstbewussten, weltaufgeschlossenen und bescheidenen  Menschen erziehen, während wir in Freundschaft eine  unvergessliche Studienzeit absolvieren. Fortführung der urburschenschaftlichen und verbindungsstudentischen Tradition Zum Kern unseres Bundeslebens gehört das Fortführen  studentischer Traditionen. Wir tragen beispielsweise Couleur, schlagen Kneipen, singen alte Studentenlieder und verwalten
uns basisdemokratisch. Insbesondere liegt uns das Fortführen  urburschenschaftlicher Prinzipien am Herzen. So verlangen wir  von unseren Mitgliedern ein Mindestmaß an politischem und  gesellschaftlichem Interesse, das im Zuge zahlreicher  Vortragsabende, Kulturveranstaltungen und privater Diskussionen zum Tragen kommt. Die Ascania selbst ist politisch neutral und  schreibt niemandem eine bestimmte Gesinnung vor. Lediglich  politisch extreme Positionen lehnen wir ab. Der Lebensbund Während der Zeit des Studiums werden in der Ascania oft enge  Freundschaften geschlossen. Freundschaften, die nicht nur die  Studienzeit überdauern, sondern ein Leben lang aufrechterhalten bleiben. Darüber hinaus ist die Idee des Lebensbundes, für das  Fortbestehen der Verbindung zu sorgen. Die Erlebnisse, die man  als Student gemacht hat, sollen auch den nachfolgenden  Generationen ermöglicht werden. Mit dem Eintritt in das  Berufsleben verlässt man die Aktivitas und wird Mitglied im  Altherren-Verband der Ascania. Die Unterstützung der Aktivitas,  der studentischen Mitglieder, durch die Altherrenschaft bildet  einen wichtigen Faktor im Leben der Ascania. Deshalb legt jeder  Ascane beim Eintritt in die Verbindung mit der Überreichung des  orange-silber-blauen Burschenbandes ein Gelöbnis ab, mit dem  er sich zu diesen Lebensbund bekennt.
“Die Gedanken sind frei”
- Volksmund
Unsere Geschichte
- Meilensteine -
Die Ascania kann auf eine nun schon mehr als neun  Jahrzehnte währende bewegte Geschichte zurückblicken. Sie beginnt mit dem Entstehen der Burschenschaft  Rheno-Asgardia am 28. Juli 1919, welches bis heute ihr  Gründungsdatum darstellt. Der ›Freundschaftsbund  deutscher Studenten an der Universität zu Köln – Ascania‹,  ihr Namensgeber, wurde hingegen erst im Folgejahr von Ex-  Marineoffizier Willy Stader gegründet. Die Ascania gewann  schnell an Zuwachs und wurde durch die Fusion mit der  Rheno-Asgardia noch stärker. Die ersten Jahre nach der  Gründung verliefen für die Ascania so gut, dass sie sich schon bald dazu entschloss, einem Dachverband beizutreten.  Dieses Bestreben ging von der Überlegung aus, den Ascanen  auch im Falle eines Studienortwechsels die Mitgliedschaft in  einer Studentenverbindung zu ermöglichen, die in ihren  Prinzipien denen der Ascania entsprach. Ein solcher  Dachverband wurde im Verband Deutscher Burschen (VDB)  gefunden, dem die Ascania 1922 erst als außerordentliches  und 1923 dann als ordentliches Mitglied beitrat. Im Zuge des  Beitritts benannte sie sich unter Beibehaltung der bisherigen Prinzipien von ›Freundschaftsbund‹ in ›Burschenschaft‹ um. Zwei Fusionen lassen die Ascania in den Vorkriegsjahren gedeihen 1924 gründete sich die Freie Kölner Burschenschaft  Karolingia und trat 1931 dem VDB bei, mit dessen  Mitgliedsverbindungen sie schon seit 1928 in Kontakt  gestanden hatte. Allerdings erfolgte der Beitritt unter der  Prämisse, dass die Karolinigia schon bald mit einem der  anderen Kölner VDB-Bünde – der Burschenschaft Baldur  oder der Burschenschaft Ascania – fusionieren würde. Vor die Wahl gestellt, entschied sich die Karolingia für die Aufnahme  von Fusionsverhandlungen mit der Ascania, in der sie bereits  im Sommer 1931 aufging. Auch mit der Hilfe der zwei  Fusionen in den Anfangsjahren gelang es der Ascania, in der  Vorkriegszeit zu einer deutschlandweit angesehenen  Verbindung zu avancieren. Im Zuge der Gleichschaltung muss sich die Ascania auflösen Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 erfuhr das stetige Wachstum der Ascania ein abruptes Ende. Das  Gleichschaltungsbestreben der NSDAP wirkte sich auch auf  studentische Vereinigungen aus, die fortan im  nationalsozialistischen deutschen Studentenbund (NSDStB)  zusammengefasst werden sollten. Um das zwangsläufige  Aufgehen im NSDStB zu verhindern und einer  Zwangsenteignung zu entgehen, löste sich die Ascania im  Wintersemester 1933/34 auf. Obwohl der einige Jahre später  ausbrechende Zweite Weltkrieg viele Ascanen an die  unzähligen Kriegsschauplätze in ganz Europa zitierte, brach  der Kontakt untereinander durch  regen Briefwechsel niemals gänzlich ab. Die Fusion mit der Rhenania bringt der Ascania eine neue Aktivitas Bereits vier Jahre nach dem Krieg versammelten sich 31 Alte  Herren der Ascania zu einer Wiedersehenskneipe und  fassten den Entschluss, die Ascania neu aufleben zu lassen.  Allerdings wollte man keine neue Aktivitas gründen, sondern  eine bestehende Aktivitas ohne Altherrenschaft finden, die  sich der Ascania anschließen sollte. Nach einigen Jahren des  vergeblichen Suchens wurde die Ascania schließlich bei der  Studentischen Verbindung Rhenania fündig, die der Ascania  größtenteils in ihren Prinzipien entsprach. Auch auf  persönlicher Ebene verstanden sich Ascanen und Rhenanen  sehr gut, sodass es bereits im Juni 1953 zu einer Fusion der  Altherrenschaft der Ascania und der Aktivitas der Rhenania  kommt, die das Fortbestehen der Ascania nach der  temporären Auflösung sicherte. Untermauert wurde die  neugewonnene Stärke auch durch die Gründung eines  Hausbauvereins sowie durch die Fertigstellung des  Ascanenhauses in der Zülpicher Straße 35 im Oktober 1968.  Auch trat die Ascania wieder Dachverbänden bei: zunächst  dem erneut gegründeten VDB, anschließend dem Deutschen  Burschenring (DBR) und danach dem Deutschen  Wissenschafter-Verband (DWV). Allerdings konnte keiner der  genannten Dachverbände die Erwartungen im Sinne eines  aktiven Zusammenschlusses mehrerer Verbindungen  erfüllen, sodass die Ascania seit 1971 wieder verbandsfrei ist.  Doch auch ohne Dachverband entwickelte sich die Ascania  stetig und kann heute zuversichtlich ihrem hundertjährigen  Bestehen entgegenblicken.  
28. Juli 1919
Gründung der Burschenschaft Rheno-Asgardia
1971
Die Ascania tritt aus dem eher inaktiven DWV aus. Seither ist sie dachverbandsfrei.
Wir verstehen die Burschenschaft Ascania vor allem als  Freundschaftsbund. Wir wollen  gemeinsam eine unvergessliche  Studienzeit erleben, uns dabei  charakterlich weiterentwickeln  sowie unseren persönlichen  Horizont erweitern. Jeder aktive  Bundesbruder trägt mit seinem  Einsatz für die Ascania dazu bei,  dass unser Bund wächst und  gedeiht und auch den kommenden  Generationen noch das schenken  kann, was wir im Moment erfahren.  Da wir uns selbst verwalten, muss  auch jeder nach seinen Fähigkeiten  einen Teil zum Gemeinschaftsleben  beitragen. Dazu gehören die  Konzeption und Durchführung des  Semesterprogrammes genauso wie  die Selbstverwaltung im Hause. Zum Selbstverständnis eines Ascanen  gehört demnach ein gewisses Maß  an Verantwortungsbewusstsein und  
Disziplin. Wir wollen verbindungsstudentische Traditionen erhalten und pflegen.  Dabei geht es nicht darum, alte  Gepflogenheiten aus Zwang oder  falsch gewählten Motiven  
fortzusetzen, sondern eine Kultur zu erhalten, die uns über Generationen hinweg verbindet. Weiterhin ist es uns ein Anliegen, für unsere freiheitlich-demokratische  Grundordnung einzustehen und  
gemeinsam ein lebendiges  Demokratieverständnis zu  entwickeln. Dies zeigt sich nicht  allein dadurch, dass wir von Grund  auf basisdemokratisch organisiert  sind, sondern auch durch Vorträge  und Diskussionen, die uns helfen,  den eigenen Blick zu weiten und  tagespolitische Geschehnisse  kritisch zu hinterfragen. Zu guter Letzt tragen all diese Ziele  und Bestrebungen dazu bei,  Freundschaften und Erinnerungen  zu schaffen, die ein Leben lang  bestehen bleiben. Auch nach dem  Studienabschluss bleiben viele  unserer Alten Herren untereinander in Kontakt, selbst wenn sie viele  hundert Kilometer getrennt  voneinander leben. Wenn innerhalb der Ascania solche Freundschaften  entstehen, dann haben wir als Bund unseren Zweck erreicht.   
Mitglied werden
Dafür bieten wir: eine unvergessliche Studienzeit bleibende Erinnerungen Aktivitäten, die den eigenen Horizont erweitern die Chance auf lebenslange Freundschaften günstige Studentenzimmer in Uninähe Wenn die erste Begegnung eher offiziellen Charakter hat,  machen wir üblicherweise einen zweiten Termin aus, um uns  etwas ungezwungener kennenzulernen, etwa beim Grillen,  beim gemeinsamen Fußball schauen oder auch nur bei einem gemütlichen Bier. Über alles Weitere können wir persönlich  reden. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Sofern dir das Bild, das wir auf unserer Website von uns  zeichnen, gefällt, nimm einfach Kontakt mit uns auf!  Gerne lernen wir dich persönlich auf unserem Haus kennen  oder laden dich zu einer unserer Veranstaltungen ein. Daran  ist nichts Geheimnisvolles. Wir sind weder eine Sekte noch  ein esoterischer Zirkel. Oft merken beide Seiten nach einem  ersten Gespräch bereits, ob sie zueinander passen. Wir von  unserer Seite aus suchen Mitglieder, die bereit und gewillt sind, das Verbindungsleben  mitzugestalten und die Ascania in die Zukunft zu tragen, die Interesse an Politik und Gesellschaft haben, die hilfsbereit, diskussionsbereit und aufgeschlossen  sind, die männlicher Student in Köln sind oder es werden  wollen
Kontakt Burschenschaft Ascania zu Köln Zülpicher Straße 35 50674 Köln aktivitas(at)ascania.org Impressum
10. Dezember 1920
Gründung des Freundschaftsbundes Ascania an der Universität zu Köln
Herbst 1921
Die Burschenschaft Rheno-Asgardia und die Ascania fusionieren, wobei die Ascania ihren Namen beibehält.
15./16. Mai 1923
Der Freundschaftsbund Ascania wird in den Dachverband ‘Verband Deutscher Burschen’ (VDB) aufgenommen. Im Vorfeld muss sie sich dazu zunächst in ‘Burschenschaft’ umbenennen.
Sommer 1931
Die Burschenschaft Ascania fusioniert mit der Freien Kölner Burschenschaft Karolingia, wobei die Ascania ihren Namen beibehält.
Wintersemester 1933/34
Die Ascania kommt den nationalsozialistischen Gleichschaltungsbestrebungen zuvor und löst sich auf.
Kriegs- und Nachkriegsjahre
Während des zweiten Weltkrieges halten die Ascanen untereinander Kontakt. Nach dem Krieg machen sie sich auf die Suche nach einer neuen Aktivitas.
Kriegs- und Nachkriegsjahre
Sommersemester 1953
Durch die Bonner Burschenschaft Cheruskia wird die Ascania auf die Aktivitas der Studentischen Verbindung Rhenania aufmerksam, die als junge Verbindung noch über keine Altherrenschaft verfügt.
Ende Juni 1953
Ascanen und Rhenanen verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Nach einer gemeinsamen Kneipe fusionieren die beiden Bünde unter dem Namen der Ascania.
1957
Der VDB geht in den Deutschen Burschen-Ring (DBR) über. Auch die Ascania tritt dem DBR bei.
1960
Der Hausbauverein der Ascania gründet sich.
1962
Kauf des Grundstücks in der Zülpicher Straße 35. Die Grundsteinlegung für das Ascanenhaus erfolgt fünf Jahre später.
1964
Die Ascania verlässt den mittlerweile leblos gewordenen DBR.
Mitte 1960er
Anschluss an den Deutschen Wissenschafter- Verband (DWV).
Oktober 1968
Das Ascanenhaus wird fertiggestellt und kann bezogen werden.
“Kein Band hält so fest wie dieses”
- Otto von Bismarck
P o r t r a i t
Unser Selbstverständnis
Unsere Prinzipien
So wie jedes Individuum hat auch die Burschenschaft  Ascania als Kollektiv ihre Prinzipien. Prinzipien, die sich  seit über 90 Jahren des Bestehens bewährt und somit  ihre Gültigkeit bewiesen haben. Schließlich sind diese  Prinzipien nicht nur das, was uns ausmacht, sondern vor  allem das, was uns Einzigartigkeit verleiht. Kölns älteste nichtschlagende Burschenschaft Seit unserer Gründung lehnen wir das studentische Fechten  und die Mensur, die vielfach mit dem Begriff ›Burschenschaft‹ verbunden wird, aus Prinzip ab. Dies macht die Ascania zur  ältesten nichtschlagenden Burschenschaft Kölns. Auch  schreiben wir unseren Mitgliedern keine Zugehörigkeit zu  einer bestimmten Konfession vor. Als farbentragende  Korporation legen wir anlässlich unserer Veranstaltungen das orange-silber-blaue Burschenband an. Unsere Bundesfarben stehen symbolisch für Licht (orange), Klarheit (silber) und  Treue (blau). Jedem Bundesbruder ist es dabei selbst  überlassen, wie er die Bedeutung mit Inhalt und Leben füllt. Ascania sei’s Panier: “Deutsch, frei und treu” Gleiches gilt für unseren sogenannten Wahlspruch. Hinter  den Schlagwörtern “Deutsch, frei und treu” steht kein  übersteigerter Nationalismus, aber ein Bekenntnis zu  Deutschland, zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung  und das Versprechen, einander die Treue zu halten. Wir  wollen uns unter der Beibehaltung und Achtung der  individuellen Persönlichkeit gegenseitig zu aufrechten,  selbstbewussten, weltaufgeschlossenen und bescheidenen  Menschen erziehen, während wir in Freundschaft eine  unvergessliche Studienzeit absolvieren. Fortführung der urburschenschaftlichen und verbindungsstudentischen Tradition Zum Kern unseres Bundeslebens gehört das Fortführen  studentischer Traditionen. Wir tragen beispielsweise Couleur, schlagen Kneipen, singen alte Studentenlieder und verwalten
uns basisdemokratisch. Insbesondere liegt uns das Fortführen  urburschenschaftlicher Prinzipien am Herzen. So verlangen wir  von unseren Mitgliedern ein Mindestmaß an politischem und  gesellschaftlichem Interesse, das im Zuge zahlreicher  Vortragsabende, Kulturveranstaltungen und privater Diskussionen zum Tragen kommt. Die Ascania selbst ist politisch neutral und  schreibt niemandem eine bestimmte Gesinnung vor. Lediglich  politisch extreme Positionen lehnen wir ab. Der Lebensbund Während der Zeit des Studiums werden in der Ascania oft enge  Freundschaften geschlossen. Freundschaften, die nicht nur die  Studienzeit überdauern, sondern ein Leben lang aufrechterhalten bleiben. Darüber hinaus ist die Idee des Lebensbundes, für das  Fortbestehen der Verbindung zu sorgen. Die Erlebnisse, die man  als Student gemacht hat, sollen auch den nachfolgenden  Generationen ermöglicht werden. Mit dem Eintritt in das  Berufsleben verlässt man die Aktivitas und wird Mitglied im  Altherren-Verband der Ascania. Die Unterstützung der Aktivitas,  der studentischen Mitglieder, durch die Altherrenschaft bildet  einen wichtigen Faktor im Leben der Ascania. Deshalb legt jeder  Ascane beim Eintritt in die Verbindung mit der Überreichung des  orange-silber-blauen Burschenbandes ein Gelöbnis ab, mit dem  er sich zu diesen Lebensbund bekennt.
“Die Gedanken sind frei”
- Volksmund
Unsere Geschichte
- Meilensteine -
Die Ascania kann auf eine nun schon mehr als neun  Jahrzehnte währende bewegte Geschichte zurückblicken. Sie beginnt mit dem Entstehen der Burschenschaft  Rheno-Asgardia am 28. Juli 1919, welches bis heute ihr  Gründungsdatum darstellt. Der ›Freundschaftsbund  deutscher Studenten an der Universität zu Köln – Ascania‹,  ihr Namensgeber, wurde hingegen erst im Folgejahr von Ex-  Marineoffizier Willy Stader gegründet. Die Ascania gewann  schnell an Zuwachs und wurde durch die Fusion mit der  Rheno-Asgardia noch stärker. Die ersten Jahre nach der  Gründung verliefen für die Ascania so gut, dass sie sich schon bald dazu entschloss, einem Dachverband beizutreten.  Dieses Bestreben ging von der Überlegung aus, den Ascanen  auch im Falle eines Studienortwechsels die Mitgliedschaft in  einer Studentenverbindung zu ermöglichen, die in ihren  Prinzipien denen der Ascania entsprach. Ein solcher  Dachverband wurde im Verband Deutscher Burschen (VDB)  gefunden, dem die Ascania 1922 erst als außerordentliches  und 1923 dann als ordentliches Mitglied beitrat. Im Zuge des  Beitritts benannte sie sich unter Beibehaltung der bisherigen Prinzipien von ›Freundschaftsbund‹ in ›Burschenschaft‹ um. Zwei Fusionen lassen die Ascania in den Vorkriegsjahren gedeihen 1924 gründete sich die Freie Kölner Burschenschaft  Karolingia und trat 1931 dem VDB bei, mit dessen  Mitgliedsverbindungen sie schon seit 1928 in Kontakt  gestanden hatte. Allerdings erfolgte der Beitritt unter der  Prämisse, dass die Karolinigia schon bald mit einem der  anderen Kölner VDB-Bünde – der Burschenschaft Baldur  oder der Burschenschaft Ascania – fusionieren würde. Vor die Wahl gestellt, entschied sich die Karolingia für die Aufnahme  von Fusionsverhandlungen mit der Ascania, in der sie bereits  im Sommer 1931 aufging. Auch mit der Hilfe der zwei  Fusionen in den Anfangsjahren gelang es der Ascania, in der  Vorkriegszeit zu einer deutschlandweit angesehenen  Verbindung zu avancieren. Im Zuge der Gleichschaltung muss sich die Ascania auflösen Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 erfuhr das stetige Wachstum der Ascania ein abruptes Ende. Das  Gleichschaltungsbestreben der NSDAP wirkte sich auch auf  studentische Vereinigungen aus, die fortan im  nationalsozialistischen deutschen Studentenbund (NSDStB)  zusammengefasst werden sollten. Um das zwangsläufige  Aufgehen im NSDStB zu verhindern und einer  Zwangsenteignung zu entgehen, löste sich die Ascania im  Wintersemester 1933/34 auf. Obwohl der einige Jahre später  ausbrechende Zweite Weltkrieg viele Ascanen an die  unzähligen Kriegsschauplätze in ganz Europa zitierte, brach  der Kontakt untereinander durch  regen Briefwechsel niemals gänzlich ab. Die Fusion mit der Rhenania bringt der Ascania eine neue Aktivitas Bereits vier Jahre nach dem Krieg versammelten sich 31 Alte  Herren der Ascania zu einer Wiedersehenskneipe und  fassten den Entschluss, die Ascania neu aufleben zu lassen.  Allerdings wollte man keine neue Aktivitas gründen, sondern  eine bestehende Aktivitas ohne Altherrenschaft finden, die  sich der Ascania anschließen sollte. Nach einigen Jahren des  vergeblichen Suchens wurde die Ascania schließlich bei der  Studentischen Verbindung Rhenania fündig, die der Ascania  größtenteils in ihren Prinzipien entsprach. Auch auf  persönlicher Ebene verstanden sich Ascanen und Rhenanen  sehr gut, sodass es bereits im Juni 1953 zu einer Fusion der  Altherrenschaft der Ascania und der Aktivitas der Rhenania  kommt, die das Fortbestehen der Ascania nach der  temporären Auflösung sicherte. Untermauert wurde die  neugewonnene Stärke auch durch die Gründung eines  Hausbauvereins sowie durch die Fertigstellung des  Ascanenhauses in der Zülpicher Straße 35 im Oktober 1968.  Auch trat die Ascania wieder Dachverbänden bei: zunächst  dem erneut gegründeten VDB, anschließend dem Deutschen  Burschenring (DBR) und danach dem Deutschen  Wissenschafter-Verband (DWV). Allerdings konnte keiner der  genannten Dachverbände die Erwartungen im Sinne eines  aktiven Zusammenschlusses mehrerer Verbindungen  erfüllen, sodass die Ascania seit 1971 wieder verbandsfrei ist.  Doch auch ohne Dachverband entwickelte sich die Ascania  stetig und kann heute zuversichtlich ihrem hundertjährigen  Bestehen entgegenblicken.  
28. Juli 1919
Gründung der Burschenschaft Rheno-Asgardia
1971
Die Ascania tritt aus dem eher inaktiven DWV aus. Seither ist sie dachverbandsfrei.
Wir verstehen die Burschenschaft Ascania vor allem als  Freundschaftsbund. Wir wollen  gemeinsam eine unvergessliche  Studienzeit verleben, uns dabei  charakterlich weiterentwickeln  sowie unseren persönlichen  Horizont erweitern. Jeder aktive  Bundesbruder trägt mit seinem  Einsatz für die Ascania dazu bei,  dass unser Bund wächst und  gedeiht und auch den kommenden  Generationen noch das schenken  kann, was wir im Moment erfahren.  Da wir uns selbst verwalten, muss  auch jeder nach seinen Fähigkeiten  einen Teil zum Gemeinschaftsleben  beitragen. Dazu gehören die  Konzeption und Durchführung des  Semesterprogrammes genauso wie  die Selbstverwaltung im Hause. Zum Selbstverständnis eines Ascanen  gehört demnach ein gewisses Maß  an Verantwortungsbewusstsein und  
Disziplin. Wir wollen verbindungsstudentische Traditionen erhalten und pflegen.  Dabei geht es nicht darum, alte  Gepflogenheiten aus Zwang oder  falsch gewählten Motiven  
fortzusetzen, sondern eine Kultur zu erhalten, die uns über Generationen hinweg verbindet. Weiterhin ist es uns ein Anliegen, für unsere freiheitlich-demokratische  Grundordnung einzustehen und  
gemeinsam ein lebendiges  Demokratieverständnis zu  entwickeln. Dies zeigt sich nicht  allein dadurch, dass wir von Grund  auf basisdemokratisch organisiert  sind, sondern auch durch Vorträge  und Diskussionen, die uns helfen,  den eigenen Blick zu weiten und  tagespolitische Geschehnisse  kritisch zu hinterfragen. Zu guter Letzt tragen all diese Ziele  und Bestrebungen dazu bei,  Freundschaften und Erinnerungen  zu schaffen, die ein Leben lang  bestehen bleiben. Auch nach dem  Studienabschluss bleiben viele  unserer Alten Herren untereinander in Kontakt, selbst wenn sie viele  hundert Kilometer getrennt  voneinander leben. Wenn innerhalb der Ascania solche Freundschaften  entstehen, dann haben wir als Bund unseren Zweck erreicht.   
Mitglied werden
Dafür bieten wir: eine unvergessliche Studienzeit bleibende Erinnerungen Aktivitäten, die den eigenen Horizont erweitern die Chance auf lebenslange Freundschaften günstige Studentenzimmer in Uninähe Wenn die erste Begegnung eher offiziellen Charakter hat,  machen wir üblicherweise einen zweiten Termin aus, um uns  etwas ungezwungener kennenzulernen, etwa beim Grillen,  beim gemeinsamen Fußball schauen oder auch nur bei einem gemütlichen Bier. Über alles Weitere können wir persönlich  reden. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Sofern dir das Bild, das wir auf unserer Website von uns  zeichnen, gefällt, nimm einfach Kontakt mit uns auf!  Gerne lernen wir dich persönlich auf unserem Haus kennen  oder laden dich zu einer unserer Veranstaltungen ein. Daran  ist nichts Geheimnisvolles. Wir sind weder eine Sekte noch  ein esoterischer Zirkel. Oft merken beide Seiten nach einem  ersten Gespräch bereits, ob sie zueinander passen. Wir von  unserer Seite aus suchen Mitglieder, die bereit und gewillt sind, das Verbindungsleben  mitzugestalten und die Ascania in die Zukunft zu tragen, die Interesse an Politik und Gesellschaft haben, die hilfsbereit, diskussionsbereit und aufgeschlossen  sind, die männlicher Student in Köln sind oder es werden  wollen
Kontakt Burschenschaft Ascania zu Köln Zülpicher Straße 35 50674 Köln aktivitas(at)ascania.org Impressum
10. Dezember 1920
Gründung des Freundschaftsbundes Ascania an der Universität zu Köln
Herbst 1921
Die Burschenschaft Rheno-Asgardia und die Ascania fusionieren, wobei die Ascania ihren Namen beibehält.
15./16. Mai 1923
Der Freundschaftsbund Ascania wird in den Dachverband ‘Verband Deutscher Burschen’ (VDB) aufgenommen. Im Vorfeld muss sie sich dazu zunächst in ‘Burschenschaft’ umbenennen.
Sommer 1931
Die Burschenschaft Ascania fusioniert mit der Freien Kölner Burschenschaft Karolingia, wobei die Ascania ihren Namen beibehält.
Wintersemester 1933/34
Die Ascania kommt den nationalsozialistischen Gleichschaltungsbestrebungen zuvor und löst sich auf.
Kriegs- und Nachkriegsjahre
Während des zweiten Weltkrieges halten die Ascanen untereinander Kontakt. Nach dem Krieg machen sie sich auf die Suche nach einer neuen Aktivitas.
Kriegs- und Nachkriegsjahre
Sommersemester 1953
Durch die Bonner Burschenschaft Cheruskia wird die Ascania auf die Aktivitas der Studentischen Verbindung Rhenania aufmerksam, die als junge Verbindung noch über keine Altherrenschaft verfügt.
Ende Juni 1953
Ascanen und Rhenanen verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Nach einer gemeinsamen Kneipe fusionieren die beiden Bünde unter dem Namen der Ascania.
1957
Der VDB geht in den Deutschen Burschen-Ring (DBR) über. Auch die Ascania tritt dem DBR bei.
1960
Der Hausbauverein der Ascania gründet sich.
1962
Kauf des Grundstücks in der Zülpicher Straße 35. Die Grundsteinlegung für das Ascanenhaus erfolgt fünf Jahre später.
1964
Die Ascania verlässt den mittlerweile leblos gewordenen DBR.
Mitte 1960er
Anschluss an den Deutschen Wissenschafter- Verband (DWV).
Oktober 1968
Das Ascanenhaus wird fertiggestellt und kann bezogen werden.